Metapher: der Drache im dunklen Wald
Manchmal gehen wir mit unseren Gedanken und Gefühlen um wie mit einem Drachen, der tief verborgen in einem dunklen Wald sitzt. Groß, bedrohlich, unangenehm. Wir wollen unseren Blick abwenden, weglaufen, so tun, als wäre er nicht da.
Aber was wäre, wenn wir – ganz vorsichtig – neugierig sein dürften? Was, wenn wir das Licht einschalten? Oder wie in dieser Metapher: den Drachen an einem klaren, sonnigen Tag betrachten, sodass wir alles gut sehen können. Er bleibt ein Drache. Vielleicht immer noch beeindruckend, vielleicht sogar furchteinflößend. Aber im Licht sehen wir auch seine Form, seine Farbe, seinen Blick. Und das macht es leichter, ihn zu verstehen, ihm zu begegnen – ihn vielleicht sogar zu schätzen.
Deine Neugier macht es leichter, das zu erleben, was da ist. Und manchmal stellt sich heraus, dass der Blick auf den Drachen weniger beängstigend ist, als wir dachten.